Teil eines Werkes 
2. Th. (1822)
Entstehung
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doch vergeſſen werde ich ihn nicht, ſondern oft daran denken; aber in allem Guten. Und wenn mich dann die Verderbtheit der Welt mit Eckel und Abſcheu erfuͤllt, will ich mein Gemuͤth wieder

durch den Gedanken an die einfache, treue Red⸗

lichkeit zu erheben ſuchen, die ich in deiner Huͤtte gefunden habe!

Bei dieſen Worten ging er mit Conrad zur Thuͤre hinaus, um ſich wieder an den Ort zu begeben, wo er die verzangen⸗ Nacht durch⸗ wacht hatte.

II.

Nach Verlauf einiger Wochen ſchwand die

Krankheit des Fraͤuleins allmaͤhlich. Caſimir

hatte waͤhrend dieſer Zeit ſein Hauptquartier zwar

bei ſeinen Freunden in der Huͤtte genommen, doch

oft weilte er auch in der Capelle, oder in einer ſonſt geringen Entfernung des Schloſſes, welches zu betreten er ſich jedoch, ungeachtet der Einladung

des Moͤnchs, nicht entſchließen konnte. Es ſchien