Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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bert, der Schloßvoigt, ſoll uns begleiten; wir koͤnnen wenigſtens das Dorf recognoſciren, denn ich fuͤrchte mir heute keinen weitern Weg zumuthen zu duͤrfen. 3

Man ging nach dem Dorfe, und da Phi⸗ libert ſie begleitete, wurde nur von Geſchaͤfts⸗ Sachen geredt, doch hatte Feliy hierbei Gele⸗ genheit, ſowohl das geſunde Urtheil, als das wohlwollende Herz des jungen Freiherrn zu be⸗ wundern. Albert Feldtheim, deſſem froͤhli⸗ chen Erſcheinen beim Feſte ſchon gedacht iſt, na⸗ hete ſich ehrerbiethig dem Gutsherrn, hieß ihn treuherzig willkommen und ſetzte, nachdem dieſes beſeitigt war, hinzu:Gewiß, gnaͤdiger Herr, wir alle freuen uns ſehr, und ich ſagte noch zu Una, Harold des Muͤllers Tochter, Eure Gna⸗ den kennen ja Unga? Nun ich ſagte zu ihr hier drehete er den Hut etwas verle⸗ gen zwiſchen den Fingern herumdas ſey ggrade zur rechten Zeit, denn ob wir gleich die Einwilligung der gnaͤdigen Freiherrinn haͤt⸗ ten, ſo koͤnne der gnaͤdige Herr, nun er zu Hauſe ſey, uns doch auch die ſeinige ertheilen.