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Vorwurf getroffen; nennen wir es Gewiſſen, das dieſen Pfeil auf ihn lenkte. 4
Felix bemuͤhete ſich jetzt den jungen Krie⸗ ger in ein Geſpraͤch uͤber die genaueren Umſtaͤnde der Welt⸗Begebenheiten zu verwickeln; er ſuchte ihn dahin zu bringen die Perſon ſo wie die Ge⸗ wohnheiten des außerordentlichen Mannes, unter deſſem Oberbefehl er gedient hatte, zu beſchreiben er ſchlug jede Saite an, aber nichts fand An⸗ klang. Wilhelms Antworten waren kurz und zerſtreut; weder Geiſt noch Koͤrper hatte die Ru⸗ he der letzten Nacht genoſſen, die Augen waren noch hohler und ſchwerer, als am vergangenen Abend, die Wangen blaͤſſer. Luiſe wagte es kaum einen Blick auf ihn zu werfen, indem ſie ihm das Fruͤhſtuͤck bereitete, Pater Felix ſeufzte innerlich. Zuletzt doch, um den von ihm ent⸗ worfenen Plan zu verfolgen, heftete er das Auge feſt auf Wilhelm, der heute nicht mehr in der Uniform, ſondern in einem tiefen Trauer⸗ Anz zuge erſchien, und fragte mit feierlichem Ernſt: „Fuͤr wen tragt ihr dieſe Trauerkleider, mein Sohn? Meines Wiſſens hat kein Glied eurer erlauchten Familie die Zeitlichkeit geſegnet, ſeit


