Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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14 ſo wuͤrde es eben ſo leicht ſeyn, die große Ca⸗ thedral⸗Kirche in Wien rund um zu drehen, als ihn von einem einmal gefaßten Vorſatz abzubrin⸗ gen. Nichts fuͤr ungut, Ihr Gnaden; aber es war wirklich hoͤchſt aͤrgerlich, mir war zu Muthe als haͤtte ich ihn in dem Augenblicke tödten koͤn⸗ nen, und ich konnte nicht umhin einige garſtige Worte in den Bart zu murmeln. Er aber nahm den kleinen Wicht ſorgfaͤltig auf, ſprang mit ihm auf ſeinen Mirza, und indem er mir gebot ihm zu folgen, ritt er in vollem Gallopp in unſer Standquartier zuruͤck. Seit dem Tode des Fraͤuleins Blanca, habe ich ihn nicht ſo laͤcheln geſehen, als er jetzt laͤchelte, indem er ſeinen koſtbaren Schatz in die Haͤnde eines unſerer Sol⸗ daten⸗Weiber niederlegte. Es war Kenred's Frau, Ihr Gnaden, ihr kennet ſie ja, und er uͤbergab ihr einen ſchweren Beutel mit Gold zu gleicher Zeit. Mich aber erblickte er, wie er mich noch nie im Leben geſehen hatte; ich ſchnitt ein Geſicht wie ein Baͤr.Friſch auf, Con⸗ rad, rief erwir werden noch zeitig genug dort ſeyn! Und Dank ſey es unſern Heng⸗

ſten, wir waren es auch. Aber der ſchwarz