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bel⸗Rand, und ein anderer um den linken Arm gebunden ſey. „Drei Jahre!“ ſagte ſie zu ſich ſelbſt;„ſchon
drei Jahre, und die aͤußern Zeichen der Trauer
dauern noch immer!“
Die Richtung ihres Auges bemerkend, und die innern Gedanken ihrer Seele ahnend, warf er noch einmal den Blick auf die unten ſtehende Menge, und fragte dann ſchnell:„Wie geht es dem Albert Feltheim und ſeinem jungen Weibe?— Sind ſie gluͤcklich, haben ſie Kin⸗ der?“—
„Lieber Bruder, Bertha lebt nicht mehr; wenige Monden nach ihrer Verbindung ſchied ſie
von hinnen.“
„Sie iſt todt?— Und was iſt aus Albert geworden?— Wie man ſich doch taͤuſchen kann! Ich hielt den froͤhlich ausſehenden Burſchen dort⸗ mit dem Hute voller Roſen und Baͤnder, fuͤr Al⸗ bert.“—
„Und warum denn nicht?— Er iſt es wirk⸗ lich, und das huͤbſche Maͤdchen, mit dem er ſich im Reigen herumſchwingt, wird bald wieder ſei⸗ ne Frau werden.“


