Druckschrift 
Im Schnee begraben! : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Jaques an die innere Wand des Kamins anlehnen. Sie war lang genug zu dem beabſichtigten Zwecke, und reichte noch ein gutes Stuͤck über den Schornſtein hinaus.

Ohne Beſinnen machte ſich Jaques nun an's Werk, an der Stange in die Höhe zu klettern. Er umſchlang ſie mit Armen und Beinen, und rutſchte geſchickt wie ein Eichhörnchen daran in die Höhe. Um den Leib hatte er vorher ein Stück Bindfaden geſchlungen, mit deſſen Hülfe er eine Schaufel nach ſich zu ziehen beab⸗ ſichtigte, wenn er oben ſein würde. Mit Vergnügen ſah der Großvater, daß Jaques nicht ohne Grund ſeine Gewandtheit im Klettern gerühmt hatte. Abwech⸗

ſelnd mit den Händen und Fuͤßen half er ſich an der

Stange hinauf, benutzte dabei gelegentlich die Wand des Schornſteins zum Stützpunkte, und gelangte nach wenigen Augenblicken glücklich bis an das Dach der Hütte. Hier angekommen, zog er die bereit gehaltene Schaufel am Bindfaden in die Höhe, und machte ſich zunächſt, indem er den Schnee auf die Seite ſchaufelte, einen Platz zurecht, auf dem er feſten Fuß zu faſſen vermochte. Auch dieß gelang, und nun ſtieg er auf das Dach hinauf, von wo aus er einen Rundblick auf die ganzen Umgebungen gewann. Zunächſt bemerkte er, daß der Schnee auf dem Dache ſelber reichlich drei Fuß hoch lag; um die Hütte herum hatte er ſich noch weit höher angeſammelt, und zwar ohne Zweifel, wie bereits der Großvater vermuthet hatte, durch die Ge⸗ walt des Windes, der ihn heran getrieben, an der Hütte Widerſtand gefunden, und ihn nun Schicht auf Schicht angehäuft hatte, wie man Kartoffeln und an⸗ dere Gemuͤſe mit Erde behäufelt, damit ie reichlichere