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lebhaft.„Meine Kameraden ſagten immer, ich könnte es am beſten von ihnen Allen. Aber was kann uns dieß hier nützen? Der Schornſtein iſt ja kein Baum!«
„Ganz recht. Doch iſt mir, als ob ich irgendwo im Stalle eine ziemlich lange Stange von Tannenholz geſehen hätte,“ entgegnete der Großvater.„Wenn wir ſie hieher brächten...«—
Jaques klatſchte vor Freuden in die Hände.„Das iſt ein herrlicher Gedanke, Großvater!“ rief er aus. „»Wenn die Stange nur lang genug iſt, um bis oben hin zu reichen, ſo haben wir gewonnen Spiel. Hun⸗ dert Mal ſchon bin ich auf Bäume hinauf geklettert, wenn ihr Stamm nicht allzu umfangreich war, ſo daß ich ihn mit meinen Armen umklaftern konnte. Laß uns
gleich nach der Stange ſuchen, Großvater!«
—„Sie ſuchten, und die Stange fand ſich wirklich vor. Sie war ſtärker, als armsdick, und noch obendrein mit ihrer Rinde bekleidet, ſo daß ſie eine rauhe Oberfläche darbot.
„Dieß wird mir das Klettern nicht wenig erleich⸗ tern,« ſagte Jaques erfreut,„und es frägt ſich nur, ob wir ſie in den Schornſtein hinein bringen können.“
„Wir müſſen es verſuchen,“ erwiederte der Groß⸗ vater, und ging ohne Zögern an's Werk. Er faßte die Stange an dem einen, Jaques an dem anderen Ende, und ſo ſchleppten ſie ſie aus dem Stalle in die Küche hinüber. Das ſchwierigſte Stück war, wie Ja⸗ ques vexmuthet hatte, ſie in den inneren Raum des Schornſteins zu ſchaffen, deſſen Mantel ziemlich tief in die Küche hinunter reichte. Aber auch dieß gelang nach einigen vergeblichen Verſuchen, denn die Stange ließ ſicch biegen, ohne zu brechen, und endlich konnte ſie


