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Im Schnee begraben! : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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getragen wurde, damit auch nicht ein Tröpfchen davon verloren gehen ſollte. G

Nachdem ſich Beide an dem Genuſſe der friſchen, ſüßen Milch, aus welcher ihr ganzes Frühſtück beſtand, gelabt hatten, wendeten ſie ihre Aufmerkſamkeit wieder dem gefallenen Schnee zu, und der Großvater öffnete das Fenſter ein wenig, um zu verſuchen, ob er von hier aus die Dicke des angehäuften Walles ermeſſen könnte. Aber dieſer Verſuch führte zu keinem befriedi⸗ genden Reſultate. So weit er mit dem Arme reichen konnte, fühlte er überall Schnee, und die Wand mußte alſo jedenfalls mehrere Fuß dick ſein. Das Fenſter wurde wieder zugemacht, und ſie begaben ſich unter die Oeffnung des Schornſteins, um von hier aus vielleicht nach oben hin etwas zu entdecken.

»Ich ſehe den Himmel, Großvater!« rief Jaques aus, indem er den Blick nach dem Ausgange des Schornſteins richtete.

Der Großvater ſchaute ebenfalls hin, und über⸗ zeugte ſich, daß Jaques ſich nicht getäuſcht hatte. Die Ausgangsröhre des Schornſteins lag offen, und man konnte durch die enge Oeffnung in's Freie hinaus ſe⸗ hen. Einige Augenblicke ſpäter blitzte die Sonne plötz⸗ lich hell auf den Schneewänden, welche ſich rings um die Oeffnung herum in beträchtlicher Hoͤhe aufthürm⸗ ten, und Jaques, der den hellen Schimmer mit ſeinen jungen Augen zuerſt bemerkte, machte den Großvater auf dieſen Umſtand aufmerkſam. Ziemlich genau konn⸗ ten ſie, als ihre Augen ſich erſt ein wenig an die blen⸗ dende Helle des Schnee's gewöhnt hatten, die Dicke der Schicht ermeſſen, da kein Vorſprung irgend einer Art die Ausſicht hemmte. Es war ein einfacher