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So, wie in dieſen Augenblicken, hatte noch nie ſein Herz geklopft. Es drängte ihn, nach der Pflanzung hinab zu eilen und ſeinen theuren Vater zu umarmen, und doch durfte er, ohne ſeine Pflicht zu verletzen, nicht vor Dunkelheit ſeinen Poſten verlaſſen. Mit Un⸗
8½ geduld ſehnte er die Schleier der Nacht herbei, die mit
ihrem ſchützenden Mantel ſeine ferneren Bewegungen verbergen mußte.
Allmählig ſank die Sonne tiefer zum Meere hinab, und verſchwand endlich hinter den Wogen. Einige Minuten ſpäter ſegelte ein Schiff hinter einer Land⸗ zunge vor, und warf Anker aus. Willy erkannte es auf den erſten Blick: es war der Schooner Obadiahs. Aengſtlich ſchaute er umher, um auch eine Spur von der Annäherung der Schwalbe und der Möve zu ent⸗ decken— aber kein anderes Segel war auf dem Meere ſichtbar.
Die Dämmerung brach ein, und raſch folgte ihr die Nacht. Noch ſah Willy, daß die Boote des Schoo⸗ ners ausgeſetzt wurden und ſich mit den wilden Ge⸗ ſtalten der Seeräuber anfüllten; dann aber hinderte die mehr und mehr überhand nehmende Dunkelheit jede fer⸗ nere Ausſicht und Beobachtung.
„Gleichviel, denn, Gott ſei Dank, jetzt iſt's auch Zeit!« murmelte Willy tief aufathmend vor ſich hin, und verließ ſeinen Poſten, um zu den Soldaten zurück zu kehren.
„Hurtig, Leute!“ kommandirte er.„Die Schurken ſind da, und wir müſſen ſie empfangen. Vorwärts! Vorwärts!“
In raſchem Schritte, aber ſo leiſe wie möglich
ruͤckten die Truppen vorwärts, und voll banger Be⸗


