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Willy : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Steigen ein!« flüſterte er.Ruder, kleines Segel, Waſſer, Wein, Fleiſch, Alles darin für Ueberfahrt nach Kuba. Wenn gutes Wetter, Ihr bald dort. Eilen Euch, ſo viel gehen! Je eher da, deſto beſſer!«

Es bedurfte einer ſolchen Aufforderung und Er⸗ mahnung bei Willy nicht. Er umarmte Peter, dankte ihm mit wenigen aber tief empfundenen Worten für ſeine Treue, und ſprang dann raſch in das Boot.

Fahren glücklich!« rief Peter leiſe hinter ihm her; und als der Nachen hurtig vom Ufer abſtieß und den Kanal hinunter glitt, verſchwand er im Rohre und ſuchte ſein Lager wieder auf, wo er, Dank der Feſt⸗ lichkeit der vergangenen Nacht, die Alle in tiefen Schlaf verſenkt hatte, von Niemand vermißt worden war.

Mittlerweile gebrauchten Willy und ſein Begleiter fleißig die Ruder, welche, um jedes Geräuſch zu ver⸗ meiden, ſorgfältig umwickelt worden waren, und näher⸗ ten ſich ſchnell dem Punkte, wo der Kanal in das offene Meer ausmündete. Ein dumpfes Brauſen ver⸗ kündigte endlich die ferne Brandung, und wenige Mi⸗ nuten nachher konnte man auch trotz der Finſterniß die weite Fläche des matt im Sternenlichte ſchimmernden Meeres erkennen.

»Jetzt aufgemerkt und vorſichtig gerudert, Mr. Har⸗ per, flüͤſterte Tom.An der Mündung des Kanales pflegt ſtets eine Wache zu ſtehen, und es wäre doch möglich, daß ſie auch wirklich wachſam wäre. Zum Gluck iſt es ſo finſter, daß man nicht auf zwanzig Schritte weit ſehen kann, und überdieß koͤnnen wir uns im Schatten der Felſen und des Gebüſches halten.«

Willy. 7