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Im Uebrigen wurde Willy gar nicht ſchlecht behan⸗ dekt. Man brachte ihm pünktlich ſein Eſſen und Trin⸗ ken, für alle ſeine Bedürfniſſe war viel beſſer geſorgt, als er hatte erwarten können, und nur der Umſtand verurſachte ihm peinliche Empfindungen, daß ſich Nie⸗ mand, auch nicht einmal Obadiah, um ihn beküm⸗ merte.
Was wollten die Seeräuber mit ihm beginnen? Ihn tödten? Das konnte wohl ihre Abſicht nicht ſein, denn ſie hätten es ja ſchon längſt thun können!— Ihn zeitlebens gefangen halten? Wohl auch nicht, denn welchen Vortheil konnten ſie ſich burch ſeine Ein⸗ kerkerung verſchaffen?— Aber was denn ſonſt? Viel⸗ leicht ſollte er durch die quälende Langeweile der ein⸗ ſamen Haft mürbe gemacht und ſo endlich gezwungen werden, doch noch Dienſte unter den Seeräubern zu neh⸗ men und ſich ihrem zucht⸗ und geſetzloſen Treiben frei⸗ willig anzuſchließen.
»Aber eh' ich das thue, lieber ſterben!« murmelte Willy entſchloſſen vor ſich hin, indem ſein Auge in neuem Feuer Aufleuchte und er mit großen Schritten wie ein gefangener Tißer, in ſeinem Gefängniſſe auf und nieder ginng9.
Als wieder eine Woche verſtrich, ohne ihm irgend einen Troſt oder eine Abwechſelung zu bringen, erreichte ſeine tiefe Niedergeſchlagenheit und Entmuthigung den höchſten Grad. Schon war er geſonnen, ſelbſt das Aeußerſte zu thun und einen Fluchtverſuch auf eigene
Hand zu wagen— ein Verſuch, der wahrſcheinlich die.
ſchlimmſten Folgen nach ſich gezogen hätte— als plötz⸗ lich und ganz unerwartet ein Hoffnungsſtrahl in ſein verdüſtertes Gemüth fiel.
Durch die eiſernen Gitter⸗


