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kenne dich trotz deines ſchwarzen Geſichtes,“ ſagte Jaques, als ſie ſich der Kloſter⸗Ruine näherten.„Wie konnte es dir gelingen, mich in einem Augenblicke noch zu befreien, den ich für den letzten meines Leben hielt?«
„Der Ueberraſchung gelang es,“ erwiederte Marcel, und der gütige Gott, dem ich aus Herzensgrunde danke, half uns dabei. Als ich hörte, daß Euch noch eine Stunde Friſt gegeben war, erinnerte ich mich einer Anzahl guter Freunde, welche in den Steinbrüchen beim nächſten Dorfe arbeiten. Ich kannte ſie als ent⸗ ſchloſſene Männer, und eilte zu ihnen. Als ich ihnen ſagte, daß ein Freund von mir von Soldaten erſchoſſen werden ſollte, ohne ein Verbrechen begangen zu haben, waren ſie ſofort erbötig, mir Beiſtand zu leiſten. Stricke waren genug zur Hand, wir ſchwärzten uns die Ge⸗ ſichter, und eilten dann, an Ort und Stelle zu gelangen. Dem Himmel ſei Dank, wir kamen nicht zu ſpät! Die Soldaten haben nicht Einen von uns erkannt und Niemanden erwiſcht, und ſo iſt denn Alles auf das Beſte gelungen!«
„»Dank deiner Entſchloſſenheit, mein braver Marcel,“ ſagte Jaques und drückte dem muthigen Burſchen die Hand.„Aber was ſoll nun geſchehen? Ich darf nicht in das Schloß zurückkehren, und die Güter Arthur's, die ich gern mit meinem Leben vertheidigt hätte, werden verloren ſein.“
„Ihr habt gethan, Jaques, was Ihr irgend ver⸗ mochtet,“ verſetzte Marcel.„Kein Vorwurf kann Euch treffen, und dies muß Euch beruhigen. Das Beſte, was Euch noch zu thun übrig bleibt, iſt, daß Ihr Arthur in ſeinem Verſteck Geſellſchaft leiſtet, bis ſich


