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ſich der Officier gegen Jaques.„Werdet Ihr noch läugnen?«
Jaques wußte, daß er verloren ſei, wenn er die Wahrheit eingeſtand. Es gab nur ein einziges Mittel zu ſeiner Rettung, und dieß beſtand darin, daß er Arthur auslieferte. Aber auch nicht der entfernteſte Gedanke an einen ſolchen Verrath befleckte ſeine edle Seele. Er dachte nur an die Treue, die er ſeinem Herrn geſchworen hatte, und ſchwankte keinen Augen⸗ blick, ihr ſeinen Kopf zum Opfer zu bringen.„Sei getreu bis in den Tod, ſo will ich dir die Krone des
Lebens geben!« ſagte er zu ſich ſelbſt mit den Worten der heiligen Schrift, und dann erhob er mit ſtolzem,
ruhigem Blicke ſein Haupt.
»Ja, es iſt wahr,« ſprach er,—„ich habe den Sohn meines Herrn gerettet. Jetzt verfahrt mit mir nach Eurem Gefallen!“
Der Officier ſchüttelte eher mitleidig, als ſtreng und zornig, ſein Haupt.
»Du kennſt die Strafe, die ein ſolches Verbrechen bedrohet?“ ſagte er.
»Ich kenne ſie, ſie lautet: Tod?«
»Ja, Tod! Du haſt es getroffen. In einer Stunde wirſt du erſchoſſen werden! Haſt du noch etwas zu beſorgen in dieſem Leben, ſo beeile dich. Eine Stunde iſt bald verfloſſen.“«.
»Ich bin bereit, in die Ewigkeit zu gehen,« erwie⸗ derte Jaques mit ruhiger, feſter Haltung.„Euch aber,« wendete er ſich an den Haushofmeiſter und die übrigen Diener,—„Euch verzeihe ich, was Ihr mir gethan in Unwiſſenheit und Verblendung. Der Tag wird er⸗ ſcheinen, wo Ihr die bitterſte Reue empfinden werdet.
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