Plötzlich jedoch blieben gleichzeitig die beiden Hunde ſtehen, und ließen ein dumpfes Knurren hören.
3„He, was habt Ihr?“ ſagte Jaques und drehte ſich nach ihnen um.„Wittert ihr vielleicht einen Fuchs, oder wohl gar einen Wolf in der Nähe? Unmöglich wär's nicht, aber wir haben dieſe Nacht keine Zeit, uns aufzuhalten. Arthur wartet. Vorwärts! Vor⸗ wärts!«
Die Hunde folgten dem Zurufe, aber kaum fünf Minuten nachher knurrten ſie wieder, und ſchauten mit funkelnden Augen auf den Weg zurück, den ſie eben gegangen waren. Jettt ſtutzte Jaques. Augenſcheinlich war etwas nicht richtig im Walde. Doch dachte er noch immer nicht entfernt daran, daß ein Verfolger ihm auf der Fährte ſein möge, ſondern glaubte immer noch, daß irgend ein wildes Thier die Hunde unruhig gemacht habe. Es zeigten ſich dann und wann Wölfe in der Gegend, und Jaques nahm deshalb ſeine Büchſe von
der Schulter, um die Beſtien gebührend zu empfangen,
wenn ſie etwa die Dreiſtigkeit haben ſollten, einen An⸗ griff auf ihn zu machen. Ein Weilchen lauſchte er. Aber Alles blieb ſtill und ruhig ringsum.
„Narren ihr!« ſchalt er die Hunde.„»Was fällt euch ein, um nichts und wieder nichts Spectakel zu machen. Kommt, kommt, und verhaltet euch ſtill!«
Er ging wieder weiter, und auch die Hunde ſchie⸗ nen beruhigt zu ſein, denn ſie trabten, wie vorhin, mun⸗ ter hinter ihrem Herrn einher. Jaques gelangte zu der Stelle, wo ſich der geheime Zugang zu der Ruine befand. Schon bog er die bereiften Zweige auf die Seite, um den ſchmalen Pfad zu betreten, da wurden die Hunde von⸗ Neuem unruhig, ihre Augen funkelten,


