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Wie der Herr, so der Knecht : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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gleich in den Saal einzudringen, und wenigſtens einige Blicke und unbemerkbare Zeichen mit ihm auszutau⸗ ſchen, durch welche er ſeinem Herrn von Neuem un⸗ verbrüchliche Treue verſicherte.

Die Gefangenen, es waren ihrer noch einige zwan⸗ zig mit dem Baron zugleich vorgeführt worden, wurden einzeln verhört, aber das Verhör war entſetz⸗ lich kurz und bündig. Faſt immer lautete der Ur⸗ theilsſpruch: Tod. Endlich kam auch Baron Vigne⸗ rolles an die Reihe.

Dein Name, Gefangener, redete der Richter ihn barſch an.

Francois Roger! verſetzte der Baron, indem er durch Verſchweigung ſeines Namens die Gefahr abzu⸗ wenden ſuchte, welche auch ſeinem Sohne drohte, im Falle er erkannt wurde.

Wie? Francois Roger? Du lügſt! ſchrie der wilde Santerre, welcher dem Gerichte präſidirte.Bür⸗ ger Vignerolles, einſt Baron Charles Vignerolles, glaubſt du, unſere Augen ſeien mit Blindheit ge⸗ ſchlagen?«

Der Baron wurde ſehr bleich, und w s einen Blick zu, den dieſer wohl zu deuten w Der Baron wollte mit dieſem Blicke ſagen:Du hörſt es, ich bin erkannt! Rette mein Kind. Jaques neigte ſein Haupt, und erhob dann ſein Auge zum Himmel. Sein Herr lächelte ihm dankbar zu. Er hatte ver⸗ ſtanden. Jaques ſagte:Beim ewigen Gott im Him⸗ mel, ich rette ihn!

»Angeklagter, fuhr der Richter fort,du biſt be⸗ ſchuldigt des Verſuches, den kleinen Ludwig Capet aus