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»„Ja, ja, ja, der alte Peter, da Crabetije doch
einmal mein albernes Geſicht erkannt hat,“ erwiederte er lachend.„Aber nun auch raſch! Es wartet Je⸗ mand auf uns!«
„Barmherziger Gott, ich kann mir denken, wer!« rief Vanderhaan aus.„Crabetje, wo Peter iſt, da iſt auch Jonathan nicht weit!«
„Es wird nichts verrathen,« entgegnete Peter lächelnd.„Nur vorwärts!«
Sie ſträubten ſich nicht länger, ſondern eilten mit zitternder Haſt, einige Kleidungsſtücke überzuwerfen, und ſtiegen dann in den Wagen, der raſſelnd davon rollte. Am Gaſthauſe, das Jonathan bewohnte, hielt er an. Peter führte ſeine Gäſte in ein dunkles Zim⸗ mer.„Wartet hier einige Minuten!“ ſagte er und verſchwand. Vanderhaan und Crabetje ſanken ganz aufgeregt vor Erwartung auf ein Sopha, und Crabetje ſeufzte aus freudebeklommenem Herzen:„Ach, Herr, mein Heiland! Gerade heute zum lieben Weihnachts⸗ feſte ſolche Ueberraſchung! Wer hätte das noch vor einer Stunde gedacht, Mynheer Vanderhaan?“
Der alte Schreiber gab keine Antwort. Ihn hatte die Ueberraſchung völlig gelähmt und ſprachlos gemacht.
Um dieſelbe Stunde, und vielleicht noch ein wenig früher, als der Wagen vor dem kleinen Laden in der Vorſtadt anfuhr, hielt ein zweiter Wagen vor dem
ſtattlichen Hauſe auf dem Markte, welches vor Jahren
Herrn Monkenwyk gehöͤrt, und in welchem Jonathan die erſten glücklichen Jahre ſeiner Jugend verlebt hatte.
Zwei Männer ſtiegen aus, und verlangten unverzüglich
zu Herrn David Mappel geführt zu werden, da ſie ein
Geſchäft von der höchſten Wichtigkeit mit ihm abzumachen


