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Betrüger, die nach Gebühr fortgeſchickt wurden, nahmen uns der armen Sclaven an, führten ſelber ſtrenge Auf⸗ ſicht uͤber ſie, verbeſſerten aber auch in jeder Beziehung ihre unglückliche und verwahrloste Lage, und erreichten ſchon nach zwei Jahren, daß ſich die Einkünfte der Pflanzung verdoppelten. Nach vier Jahren befand ſte ſich im blühendſten Zuſtande, und Mynheer Knievel's Sclaven wurden für die gluͤcklichſten Schwarzen in ganz Surinam gehalten. Ich glaube mit Recht! Denn ſie waren immer fröhlich und guter Dinge, und liebten ihren Herrn, wie Kinder ihren Vater lieben.“
„Es war auch kein Wunder, Mynheer Beukelaer,“ unterbrach Peter die Erzählung Jonathan's.„Sie hätten nur ſehen müſſen, wie ſorgſam unſer Jonathan über die armen Dinger, die Schwarzen, wachte, wie er gute, hübſche Hütten für ſie bauen ließ, während ſie früher in Stall ähnlichen Schuppen wie das liebe Vieh hatten kampiren müſſen, wie er jedem Familienvater ein Stück Land zu eigener Benutzung anwies, wie er die Kranken pflegte, und wie er ihnen alljährlich ein Weih⸗ nachtsfeſt bereitete, wovon die armen Burſche in frühe⸗ ren Zeiten nicht die entfernteſte Ahnung gehabt hatten! Ja, dieſe Weihnachten, dieſe Weihnachten! Das war jedes Mal ein Feſt, Mynheer Beukelaer, bei dem Ei⸗ nem das Herz im Leibe lachte. Muſik, Tanz, Eſſen und Trinken vollauf, und dann die Beſcheerung am Weihnachtsabende! Groß und Klein durcheinander,— hundert, hundert und zwanzig Schwarze mit vierzig, fünfzig, ſechzig kleinen Piccanini's, Alle im großen Saale Mynheer Knievel's, und auf hundert Tiſchen junge Pinien und Palmen mit Lichtern, und eine Beſcheerung drunter für jeden Wollkopf, bunte Tücher, Bänder,


