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Weihnachten! : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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zu und half ihm das Tiſchchen ordnen, und Jonathan

vielen reichen Geſchenke, die ihm eben das Chriſtkindlein beſcheert hatte.

Was iſt dir, Jonathan?« fragte die Mutter. Freueſt du dich nicht mehr, oder vermiſſeſt du etwas, was dein Herz gewuͤnſcht hat?«

Oh, meine liebe Mutter, wie könnt' ich ſo unbe⸗

ſcheiden, ſo ungenügſam und undankbar ſein, bei ſolchem

g

reichen Ueberfluſſe noch mehr zu wünſchen und zu be⸗

gehren?« erwiederte Jonathan.Nein, das iſt es nicht,

was mir auf's Herz gefallen iſt!«

2Und was wäre es ſonſt, mein Sohn? fragte der ater.

Da erzählte Jonathan, was er in der dunkeln Kammer gedacht und geträumt, und was er dem Knecht Ruprecht verſprochen, und daß er nun doch gleich am erſten Abende ſeines Gelöbniſſes nicht uneingedenk blei⸗ ben, ſondern gewiß irgend Jemanden erfreuen wolle, und daß dieſer Jemand kein Anderer ſein dürfe, als Peter Hemskerk, des Kutſchers Sohn!

Und warum gerade Er?« fragte der Vater wieder, während die Mutter ſich über die guten Vorſätze ihres Sohnes freute und mit zärtlicher Hand ſeine Locken ſtreichelte.Warum gerade Er?

Weil er mich lieb hat und auch eine Freude macht, wo er kann, erwiederte Jonathan;und wenn du es

erlaubſt, Vater, und du, gute Mutter, ſo möcht' ich

ihm auch ſchnell ein Weihnachtstiſchchen bereit machen, und Einiges von dem Vielen darauf ſtellen, womit ihr, liebe Aeltern, mich im Uebermaße beſchenkt habt. Thue ſo, mein Sohn! antwortete der Vater mit heimlichem Wohlgefallen, und die Mutter griff ſelbſt mit