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jetzt noch nicht gefaßt. Von jetzt an will ich ihn jedoch faſſen!« 3
»Welchen Vorſatz?“ fragte Knecht Ruprecht.
»So viel Gutes zu thun, als ich kann,“« erwiederte der Knabe;„und jedenfalls will ich geloben, keinen Weihnachtsabend in meinem ganzen Leben hingehen zu laſſen, ohne nicht irgend etwas Gutes zu thun, und irgend Jemanden eine Freude zu machen. Das iſt mein Vorſatz, und ich will ihn niemals vergeſſen und niemals brechen!«
»Gut, Jonathan, das iſt ein gottgefälliger Vorſatz, und um deiner frommen Entſchlüſſe willen ſoll deine Weihnachtsfreude nicht weiter geſtört werden. Lebe
wohl! Wir ſehen uns wieder!“
Ein blaues Flämmlein ziſchte ſchnell wieder ver⸗ löſchend auf, Jonathan erblickte bei dem ſchwachen
Schimmer deſſelben eine große Geſtalt, die mächtige
Hörner auf dem Kopfe zu tragen ſchien, und dann vward wieder Alles dunkel, und Knecht Ruprecht ver⸗ wand ſo unhörbar, wie er gekommen war. „Seltſam,“ dachte Jonathan,„daß ich ihn nicht
5 erkannt! Sollte es der Vater geweſen ſein? Doch das iſt nicht möglich, denn der Vater hat in der Stube zu thun? Oder Herr Mappel, der Ober⸗Buchhalter? ein, der auch nicht, denn er iſt ja längſt nach Hauſe egan ch errathe es nicht, und doch klang mir die eich ſie ſich verſtellte, ſo bekannt, als ob raus Jahrein täglich gehört hätte! Peter ! Aber nicht doch! Peter iſt nicht ſehr viel als ich, und die Hörner dieſes Knecht Ruprecht bis faſt an die Stubendecke hinauf. Nun, fuhr er fort.„Mag es geweſen ſein, wer


