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wüthete Meiſter Scharf weiter.„Und nun packe gleich deine Siebenſachen zuſammen, und ſchere dich hin, wo du hergekommen biſt, du nichtsnutziger Schlin⸗ gel du.“
Fritz, empört über die ſchnöde Behandlung, und tief gekränkt, entgegnete kein Wort, packte mit weinenden Augen ſeine Pinſel und Farben zuſam⸗ men, und entfernte ſich ſchweigend. An der Thür aber wurde er von einem großen, ſchönen, ſchnurr⸗ bärtigen Manne aufgehalten, der freundlich zu ihm ſagte:
„Warte, mein Sohn, wir haben noch ein Paar Worte mit einander zu reden.“
Fritz wartete geduldig, und der Fremde ſchritt vor bis in die Mitte des Saales, dahin, wo Fritz die Schwalbe an die Decke gemalt hatte. Hier blieb er ſtehen, und erblickte das Vögelein in der Mitte des Kranzes mit ſichtlicher Ueberraſchung. Er zog ein Augenglas hervor, betrachtete die Malerei noch einmal und wieder, prüfte ſie von allen Seiten, und machte gewaltig große Augen dabei.
Meiſter Scharf, der in ſeinem Zorne den Frem⸗ den bisher noch nicht bemerkt hatte, näherte ſich ihm jetzt plötzlich mit kriechender Demuth.—
„Sind der Herr Graf zurückgekehrt?“ fragte er


