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darauf ſchwören mögen, die gemalte Schwalbe ſei
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wirklich und wahrhaftig eine lebendige. Und als er den letzten Pinſelſtrich gethan hatte, flog das Vö⸗ gelchen fröhlich zwitſchernd von dannen, gerade als ob es erſt die Vollendung der Arbeit hätte abwarten wollen. Fritz aber betrachtete ſeine Malerei, und dachte:
„J nun, das ſieht ja wirklich recht niedlich aus, und ich muß geſtehen, daß mir das Stückchen ge⸗ lungen iſt.“
In dieſem Augenblicke aber vernahm er die rauhe polternde Stimme Meiſter Scharfs, und klatſch! klatſch! bekam er von deſſen großen, breiten Häͤnden
ein Paar Ohrfeigen, daß er meinte, Hören und Sehen
müſſe ihm vergehen.
„Du unnützer Bube,“ erſchallten des Meiſters Zornreden,„du Taugenichts, du fauler Schlingel, wie kannſt du dich unterſtehen, hier Schwalben an die Decke zu malen? Warte, ich will dir zeigen, wo Schwalben hingehören!«
Und wieder erhob Meiſter Scharf ſeine Hände, und wieder klatſchten ſie nieder auf Fritzens friſche rothe Wangen, ſie mit einer noch höheren Röthe färbend.
„Das ſind die Schwalben, die für dich paſſen,“ 9*


