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Der Tugenden Vergeltung : Erzählung für Kinder / von Franz Hoffmann
Entstehung
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zurecht gemacht. Sie trinken Kaffee mit Zucker und Sahne, oder Thee, oder Chocolade, und eſſen auch wohl feines, ſüßes Gebäck dazu. Dann ziehen ſie ſich langſam und gemächlich an, machen vielleicht ei⸗ nen Spaziergang, reiten aus auf prächtigen Pferden, oder fahren in koſtbaren Staatskaroſſen. Dann ge⸗ hen ſie wieder nach Hauſe, und ſchmauſen ein Ga⸗ belfrühſtück, wie ſie's nennen, wobei es denn nicht an Delikateſſen fehlt. Da gibt's kalten Braten und Auſtern und Capiar und antes Leckerbiſſen, und obendrein auch noch ein gut Gläschen Wein. Denn das darf bei Leibe nicht fehlen. Wenn ſie das Ga⸗ belfrühſtück genoſſen haben, dann ſchlagen ſie wieder mit Nichtsthun und Faullenzerei die Zeit todt, bis das liebe Mittagseſſen dran kommt. War das Früh⸗ ſtück gut, ſo iſt das Mittagsbrod ein ganz Theil beſſer. Was es dabei alle für Gerichte gibt, läßt ſich gar nicht herzählen. Manchmal haben ſie ſechs, acht und noch mehr verſchiedene Schüſſeln, und alle ſind wohl zubereitet, und es fehlt weder Speck noch Butter dran, das könnt ihr glauben. Wenn ſie nun das Mittagseſſen auch genoſſen haben, ſo faullenzen ſie wieder, bis das Abendbrod kommt, und dann Faullenzen ſie zum Beſchluß noch ein bischen. Sie

thun zwar ungeheuer geſchäftig, und meinen, alle