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auf das bleiche Geſicht des Knaben ſtarrte,—„mein Hanſel! Iſt er todt?«
„Nein, nein, Herr Oberſteiger, ſo ſchlimm iſt es wohl nicht, blos eine kleine Ohnmacht, von der ſich der Hanſel bald wieder erholen wird, hoffe ich,“ verſetzte der Träger, welcher vorhin ſein mitleidiges Bedauern ausgeſprochen hatte.„Er hat freilich ein paar böſe Wunden am Kopfe, der arme Junge, denn des Lorenz Uli ſchlug ja mit dem Ballſchlägel auf ihn los, wie ein wildes Thier,— ein abſcheulicher Bube iſt der, ſo recht ein Spahn vom alten Stamme, an dem auch nur wenig von gutem Kernholze zu verſpüren iſt.«
Uli alſo, des Steigers Lorenz Sohn, iſt es, der mein armes Kind ſo furchtbar zerſchlagen hat?« rief Friedel in überwallendem Zorne aus.„Das ſoll er mir büßen! Wo iſt er?«
„Weit über alle Berge,“ verſetzte der Träger. „Sobald der Halunke ſah, daß wir Männer dem Hanſel zu Hülfe eilten, ließ er von ihm ab und er⸗ griff ſchleunigſt die Flucht. Hätten wir ihn erwiſcht, wir würden ihm ſeine Bosheit eingetränkt haben.“
„Nun denn, ſpäter,“ murmelte Friedel mit nur müh⸗ ſam niedergehaltener Aufregung,—„wir werden ſpä⸗ ter mit ihm Abrechnung halten. Euch aber, Ihr gu⸗ ten Leute, meinen herzlichen Dank fur Eure Hülfe. Ich bitte jedoch, laßt uns nicht länger zögern, oder mein armes Kind ſtirbt mir unter den Händen.“
„Sie haben Recht, Herr Oberſteiger,“ lautete die Antwort;—„wohin tragen wir den Hanſel?“
„In meine Wohnung natürlich,“ erwiederte Friedel. „ Einer von Euch, thut mir wohl den Gefallen,
und läuft voraus, um den Doktor Frank zu benach⸗


