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im Lauf der Jahre zu einem tüchtigen Ingenieur und Schiffsbauer ausgebildet, und da Herr Bolten durch verſchiedene Umſtäͤnde in ſeinen Vermögens⸗Verhältniſ⸗ ſen ſehr zurückgekommen, vor einiger Zeit ſein Hab und Gut, Werfte, Haus und Garten mit allen Vorräthen in öffentlicher Verſteigerung verkaufen mußte, ſo benützte Herr Winter die Gelegenheit, einen feſten Grund zu ſeines Pflegeſohns Zukunft zu legen, kaufte das ganze Anweſen des Herrn Bolten, und übertrug die Leitung der Geſchäfte dem dazu ganz paſſenden und tüchtigen Leo. Herr Bolten iſt in Armuth, vor Kummer und Noth geſtorben. Sein Sohn Alfred wäre vermuthlich ebenfalls im Elende untergegangen, wenn ſich nicht Leo ſeines Schickſals erbarmt hätte. Er ſtellte ihn in ſei⸗ nem Bureau als Schreiber an, und belohnte ſeine aller⸗ dings nur geringen Dienſte ſo freigebig, daß der Un⸗ glückliche wenigſtens nicht Mangel zu leiden brauchte. Der Herr Schuldirektor und der wackere Schwimm⸗ Meiſter ſind faſt tägliche Gäſte bei Leo's Pflegevater, und zählen zu den liebſten und bewährteſten Freunden des Hauſes. Zufriedenheit und Glück haben eine ſchöne Heimath unter ſeinem Dache gefunden.
Leo, das haben wir geſehen, verdankt ſein beneidens⸗ werthes Loos ſeiner Geſchicklichkeit in körperlichen Ue⸗ bungen, mit welcher die Ausbildung ſeines Geiſtes Hand in Hand ging. Alfred leidet an den Folgen ſeiner leiblichen und geiſtlichen Trägheit.
Freundlicher Leſer, du kannſt nicht zweifelhaft darüber ſein, weſſen Beiſpiele du folgen mußt.——


