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Tüchtig und untüchtig : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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eilen, um für denſelben eine Klafter Holz klein zu machen.

Der Wagen mit dem Holze iſt ſchon voraus, ſagte er.Doch habe ich dem Fuhrmann die Weiſung ertheilt, keinem anderen Holzhauer die Arbeit zu über⸗ laſſen. Spute dich aber ein Bischen, damit du zu rechter Zeit an Ort und Stelle kommſt. Der alte Herr Winter iſt ein braver Mann, der deine Arbeit gut be⸗ zahlen wird, weßhalb ich eben wünſche, daß du ſeine Kundſchaft erhalten möchteſt.«

Herr Winter heißt der Herr?« fragte Leo über⸗ raſcht.In der Ritterſtraße?«

Ja wohl, derſelbe! Er lebt ganz allein, iſt ſchwer 55 und hat weder Weib noch Kind. Kennſt du ihn?

Ich kannte ihn früher, habe aber ſeit anderthalb Jahren nichts von ihm gehört oder geſehen.

Ja, das iſt kein Wunder, ſagte der Inſpektor. Als er geſtern die Klafter Holz bei mir beſtellte, er⸗ zählte er mir, daß er länger als fünfviertel Jahre in Berlin geweſen ſei, um dort eine verwickelte Erbſchafts⸗ Angelegenheit zu löſen. Erſt ſeit ein paar Tagen wäre er wieder zurück.

Nun, ich will mich beeilen, ihm ſein Holz zu ſpal⸗ ten, ſagte Leo, und verabſchiedete ſich, ohne weiter zu erwähnen, welchen Dienſt er eines Tages dem alten Herrn geleiſtet hatte. Er erreichte das wohlbekannte Haus, ehe noch der Holzwagen vollends abgeladen war, und machte ſich, wie gewoͤhnlich, ſofort an ſeine Arbeit. Seine Gedanken dabei waren aber nicht die ge⸗ wöhnlichen.

Ob er dich wohl wieder erkennen wird, der alte