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Tüchtig und untüchtig : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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79.

Siebentes Kapitel.

Ein Unglück und was daraus erfolgte.

Ein Unglück war es, und leider ein ſehr ſchweres und ſchmerzliches, welches den braven Schiffszimmer⸗ mann Hagen einige Zeit nach den erzählten Begeben⸗ heiten treffen, und ſeine Familie tief darnieder beugen ſollte. Bei der Arbeit an einem großen Schiffe brach nämlich eine der Stützen, welche das Schiff aufrecht auf dem Stapel hielten, und die ſtürzende ſchwere Maſſe zerſchmetterte den Kopf des gerade an der gefährlichſten Stelle beſchäftigten Vater Hagen, ſo daß er auf der Stelle todt war, und auch nicht auf einen Augenblick wieder zur Beſinnung gelangte.

Mit welchem Schmerze und tiefſtem Jammer Frau Trudchen und Leo erfüllt wurden, als man die blut⸗ überſtrömte Leiche des Gatten, des Vaters, des treuen Ernährers und Verſorgers in das kleine Haus trug, dies zu ſchildern und auszumalen, ſträubt ſich meine Feder. Viele Wochen vergingen, ehe der heftigſte Stachel des Schmerzes nur einigermaßen ſich abſtumpfte, und immer noch floſſen die Thränen, wenn die Hinter⸗ bliebenen des braven Mannes gedachten. Und ach, wie oft gedachten ſie Seiner! Wie hätten ſie jemals ihn vergeſſen können!

Aber das Leben hat ſeine Rechte trotz der Todten, und das Leben forderte ſein Recht von den Hinter⸗ bliebenen des Vaters Hagen. Die Koſten des Begräb⸗