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alte Herr mit Unwillen.„Du wohnſt hart am Strande des Meeres, und übſt nicht einmal eine Kunſt, die dir jeden Tag das Leben erhalten kann.“
„Ja, ja, lieber Herr,“ nahm der Direktor das Wort, „es iſt ſo, und ſchlimm genug für ihn iſt's, daß es ſo iſt. Alfred hat ſolche Angſt vor dem Waſſer, daß er nie an den Schwimmübungen der andern Knaben Theil nehmen mag, und, da man ihn nicht mit Gewalt zwingen kann, ſo wird er wohl auch in ſeinem Leben nicht ſchwimmen lernen. Da lobe ich mir den Leo Ha⸗ gen! Er ſchwimmt wie eine Ente, und taucht wie ein Pinguin!«
„Ja, Herr!“ murmelten die andern Knaben.„Dem freilich kann es kein Menſch nachthun!“
„»Und warum nicht?« wandte ſich der Herr Direk⸗ tor zu dem Haufen um.„Gebt euch nur ſo viel Mühe wie er, entwickelt dieſelbe Ausdauer, und ihr könnt es eben ſo weit bringen. Nun freilich, wer nicht Hand und Fuß rührt, wird ſie auch nie ordentlich gebrauchen lernen.“
»„Nicht einmal ſchwimmen kann er, der große Burſche!“ ſagte der alte Herr mehr zu ſich ſelbſt, als zu ſeiner Umgebung.„Nun warte! Ich werde mit deinem Vater reden! Solcher Faulheit muß ein Ende gemacht werden. Wenn haben Sie wieder Schwimm⸗ Uebungen, Herr Direktor?«
»Nächſten Sonnabend Nachmittag,“ verſetzte dieſer.
»Gut! Ich werde Sorge tragen, daß Monſteur Al⸗ fred ihr beiwohnt, und werde mich ſelber dabei einfin⸗ den,« erwiederte der alte Herr.„Beſtehſt du da nicht die Waſſerprobe, Alfred, ſo will ich dir im Voraus prophezeihen, daß im Leben nichts Rechtes aus dir wer⸗


