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Bange Tage : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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und man konnte nur hinein gekangen, wenn das Waſ⸗ ſerrad ſtille ſtand. Dies war eben jetzt der Fall. Aber der Zugang war zu ſchmal, als daß man die Bier⸗ und Branntwein⸗Fäſſer, ſo wie andere größere Gegenſtände hineinſchaffen konnte. Vater Erdmann brach deshalb ſchnell ein paar Seiten⸗Planken los, und nun war ein hinlänglich breiter Eingang gewon⸗ nen. In aller Eile ſchaffte man nun in die Kammer hinein, was man in Sicherheit bringen wollte, auch Betten, Wäſche, Hausgeräth und ſonſtige Gegenſtände von Werth, und dann, als Alles geſchehen war, wur⸗ den die Planken wieder vor die Oeffnung genagelt, und Vater Erdmann löſte die Hemmung des großen Waſſerrades, welches ſich ſofort in Bewegung ſetzte. Es verbarg vollſtändig die Radkammer. Wer ihre Lage nicht kannte, würde hier nimmermehr ein Ver⸗ ſteck vermuthet haben.

Mit erleichtertem Herzen kehrten Alle nach dem Wohnhauſe zurück. Noch ſtanden draußen auf dem Wege die Franzoſen in Linie aufmarſchirt, aber von den Oeſtreichern war noch immer Nichts zu ent⸗ decken.

Sie werden wohl Mühe haben, ihre Geſchütze über die Nothbrücke zu bringen, ſagte Wilhelm. Wenigſtens ſah ich, als ich vorhin in ihre Nähe ſchlich, daß ſie noch immer an der Brücke bauten und beſſerten. Die Infanterie war zwar ſchon herüber, aber die Kanonen ſtanden noch jenſeit des Waſſers.

So wird es ſein, meinte Nachbar Riedel.Am liebſten wäre mir's, wenn ſie gar nicht ämen. Wenn ſie bei mir drüben ſo übel hauſen, wie du verſicherſt,