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ſcheinlich zum Tode getroffen haben,— ſo aber rich⸗ tete ſie nur geringen Schaden an.
Während Herr Fernbach ſeinen treuen Diener um⸗ armte, hatten ſich die Gensdarmen mit leichter Mühe Wolfs bemächtigt und ihn ſo feſt gebunden, daß ſein Entkommen unmöglich war. Haß und ingrimmige Wuth leuchtete aus ſeinen tückiſchen Augen.
„Nehmt auch den da feſt,“ brüllte er, auf Hans deutend.„Er war mein Spießgeſelle und hat mir ge⸗ holfen, herein zu kommen. Wenn der dumme Menſch nicht Streit wegen der Theilung des Raubes angefan⸗ gen hätte, wären wir Beide längſt entwiſcht. Faßt ihn! Faßt ihn! Es iſt Hans Wächter, derſelbe, der ſchon einmal bei Schallmaier in das Kaſſenzimmer eingebrochen iſt.“
Die Gensdarmen ſahen verlegen aus, und wußten nicht recht, was ſie thun ſollten. Da trat Herr Fern⸗ bach vor.
„Dieſer Menſch lügt,“ ſagte er ruhig,„und glück⸗ licherweiſe kann ich es beweiſen. Als der erſte Piſto⸗ lenſchuß krachte, erwachte ich, und erkannte ſogleich, was vorgefallen ſein mußte. Schnell weckte ich meinen Diener, der in der Kammer neben mir ſchläft, ſchickte ihn fort, um ſchleunigſte Hülfe herbei zu holen, und eilte dann hierher, um meinem treuen Diener Beiſtand zu leiſten. Als ich die Thür halb geöffnet hatte, ſah
ich indeß auf den erſten Blick, daß Hans bereits Sie⸗
ger war. Der Spitzbube verhandelte mit ihm. Seine
Worte fielen mir auf, und ich zögerte, vorzutreten.
Der Halunke ſchien unſchädlich gemacht zu ſein, und
außerdem, für den Nothfall war ich ja zur Hand. Da
hörte ich denn, wie dieſer Menſch meinen braven Buch⸗ Ein armer Sünder. 6


