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den Baron ſagen, der keuchend vor Wuth mit bebenden Gliedern auf den Rand meines Bettes ſprang, ſo daß es unter mir zuſammenſchütterte. Wie es mir ſchien, griff er nach den Piſtolen, die an der Wand zu meinen Häupten hingen. Er ſelbſt hatte ſie mir früher einmal gegeben, und ſie waren von jener Zeit her noch ge⸗ laden..
„Sachte! Sachte!« rief der Andere dagegen.»Mit Euren Puffern bleibt mir vom Leibe, wenn Ihr nicht eben ſobald mein Speckmeſſer zwiſchen den Rippen fühlen wollt! Mir würd' es leid thun, aber der ge⸗ rechten Nothwehr iſt viel erlaubt.“
Ich vernahm deutlich, wie das Meſſer, von dem er ſagte, in ſeinen Händen aufklappte. Zu gleicher Zeit unterſchied ich das Knacken des Hahns an der Piſtole, welchen der Baron aufzog.„Um Gottes willen, ſie ſind geladen!“ wollt' ich aufſchreien und mich zwiſchen die erhitzten Männer werfen,— aber Feſſeln, die ich nicht zu zerbrechen vermochte, hielten mich nieder, und nicht der leiſeſte Ton kam über meine erſtarrten Lippen.
Noch rang ich verzweiflungsvoll gegen die Lähmung meiner Glieder, als die Piſtole krachte, und der unglück⸗ ſelige Schuß mit Schmettern fiel. Mit ihm zugleich ſtürzte dröhnend eine ſchwere Körpermaſſe zu Boden, und ein höhniſches Lachen miſchte ſich in das Todes⸗ röcheln des Unglücklichen, den die mörderiſche Kugel getroffen haben mußte.
„Hab' ich dich ſtill gemacht?« ſagte der Baron mit hohler Stimme.„Warte... dein Meſſer... du ſollſt es dir ſelbſt durch die Rippen gerannt haben. So, und ſo, und ſo...“ Mit kurz abgebrochenem Athem


