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Der Strandfischer : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Erklärungen mit der geſpannteſten Aufmerkſamkeit zu. Werner ſah keine Veranlaſſung, ihm irgend etwas zu verhehlen, und erwähnte daher auch den Zweck ſeiner Reiſe, die ihn als Privatſekretär in die Dienſte des Grafen Soltikow führen ſollte. Bei dem Ausſprechen dieſes Namens ſtutzte der Baron ein wenig, beherrſchte aber ſchnell ſeine Bewegung, und zeigte, wie bisher, nichts als Freundlichkeit, Guͤte und Zuvorkommenheit.

Nun, von allen dieſen Sachen ſpäter, ſagte er, als Werner nichts mehr zu erwähnen hatte.Einſt⸗ weilen ruhen Sie bei mir aus, und wenn Sie wieder ganz gekräftigt und hergeſtellt ſind, ſo wird ſich ja das Weitere finden.

Zwei, drei Tage verſtrichen, ohne daß ſich irgend eine Aenderung in dem Benehmen des Barons bemerk⸗ bar gemacht hätte, es müßte denn ſein, daß er noch gaſtfreundlicher als anfangs geweſen wäre. Dieſes Uebermaaß von Gefälligkeit war dem jungen Werner faſt drückend, weil er keine Möglichkeit ſah, es anders als durch Worte des Dankes zu vergelten, und auch Kapitän Wildenrad ſchien ſich darnach zu ſehnen, das gaſtfreundliche Haus und die Inſel möglichſt bald wie⸗ der verlaſſen zu können. Er ſchlich niedergeſchlagen, tiefſinnig und kopfſchüttelnd einher, und grübelte dar⸗ über nach, wie er doch ſo wunderbar nach Dagoe ver⸗ ſchlagen worden ſei. Das verhängnißvolle zweite Licht, welches zunächſt ſeinen Schiffbruch herbeigeführt hatte, wollte ihm nicht aus den Gedanken weichen, weil er es ſo gar nicht mit ſeiner dreißigjährigen Erfahrung und ſeinen ſonſt bis auf das Kleinſte richtigen See⸗ fahrten vereinigen konnte. Mehrmals ſprach er mit Werner, einige Male auch mit dem Baron darüber,