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als ſpäter geſchehen. Komm, Peter, wir wollen es be⸗ ſorgen, aber vorerſt die Hütte ein wenig heller machen.“
Das Letztere war bald geſchehen. Der alte Wald⸗ hüter rückte ein paar Birkenſtämme, welche die Wand der Hütte bildeten, zur Seite, und nun war es drinnen faſt ſo hell wie im Freien. Hierauf begab er ſich mit dem Kngben in die Hütte, betrachtete genau das Geſicht des Verſtorbenen, um ſich zu überzeugen, ob er auch wirklich todt ſei, und zuckte bedeutend die Achſeln.
»Es iſt ſchon wahr!“ murmelte er.„Kein Fünkchen Leben mehr in ihm. Aber recht ſanft ſcheint er ent⸗ ſchlummert zu ſein! Sein Geſicht ſieht mild und ruhig aus.“ 3
Peter nickte zur Antwort nur mit dem Kopfe, denn bei dem Anblicke der blaſſen, ſtillen Zuͤge ſeines Vaters ſchoſſen ihm wieder die Thränen in die Augen, und er konnte nicht ſprechen. Der ehrliche Waldhüter ließ ihn ſich ruhig ausweinen, und durchſuchte indeſſen die Taſchen des Verſtorbenen. Er fand nur wenig darin. Ein leinenes Beutelchen mit ein paar Geldmünzen von geringem Werthe, ein derbes ſtarkes Meſſer, ein Feuer⸗ zeug von Meſſing, wie es die Holzfäller zu führen pflegen, und endlich, nach mehrmaliger, vergeblicher
Nachforſchung in einer wohlverborgenen Taſche ein Säckchen von Wildleder, in dem ſich etwas Hartes be⸗ fand. Er neſtelte das Saͤckchen auf, und wirklich, ein ſchöner, großer, goldener Siegelring mit einem viereckigen rothen Steine, in welchen äußerſt fein und ſauber ein Wappen geſchnitten war, fiel ihm, als er es ſchüttelte, aus dem Ledertäſchchen in die Hand.
»Da iſt der Ring!“ ſagte er.„Sieh' hier Peter! Dein Vater hat alſo doch nicht im Fieber geſprochen,


