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Der verlorne Sohn : eine Erzählung für die Jugend und Jugendfreunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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vergnügte Stunden kann man ſich ja wohl einmal ver⸗ goͤnnen!«

Nach Art aller leichtſinnigen Menſchen beſchönigte er ſein Vergehen und ſuchte auf jede Weiſe ſein Ge⸗ wiſſen zum Schweigen zu bringen, anſtatt daß er als ein rechtlicher Jungling auf die Warnung deſſel⸗ ben hätte hören und den Verführer fliehen ſollen.

Mittlerweile kehrte der Geſchäftsführer Herrn Red⸗ tichs in das Comptoir zurück; Anton richtete ſeine Beſtellung aus, empfing ſeinen Beſcheid, und ent⸗ fernte ſich, indem er Robert noch einmal verſtohlen mit den Augen winkte. Robert ſah es; aber auch Herr Martin, der Geſchäftsführer, bemerkte den Wink und blickte Robert ernſt an.

»Ich will hoffen, daß ihr Beiden nichts Unrech⸗ tes im Schilde führt,« ſagte er.

Gewiß nicht, Herr Martin, verſicherte Robert eifrig, während eine glühende Röthe, die ſeine Wan⸗ gen dunkler faͤrbte, in ſein Geſicht ſtieg.

Hüte dich vor dem Burſchen, Robert, ſagte Herr Martin.Ich habe nicht viel Gutes über ihn gehört, und warne dich, Umgang mit ihm anzu⸗ knüpfen. Du würdeſt nichts wie Thorheiten, wenn nicht gar noch etwas Schlimmeres von ihm lernen!«

Nach dieſen Worten ging Herr Martin wieder