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Der verlorne Sohn : eine Erzählung für die Jugend und Jugendfreunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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zu kopiren oder Waarenpoſten in die Bücher einzu⸗ tragen, oder ſonſtige Geſchäfte zu verrichten. Oft ſtarrte er in die Bücher hinein, und ſchien eifrig mit Rechnen und Zählen beſchäftigt; aber anſtatt an die Arbeit zu denken, ſchweifte ſein Geiſt in die Heimath zurück, und er malte es ſich aus, wie es doch ſo ſchön geweſen wäre, als er noch frank und frei in den Wäldern hatte umherſchweifen und ſo gar nichts thun dürfen, als nur was ihm eben ge⸗ fällig geweſen ſei. Er verglich jenes Leben mit dem jetzigen, und der Vergleich fiel natürlich ſehr zum Nachtheil des Letztern aus. Er fing an zerſtreut zu werden, und ſich Fehler zu Schulden kommen zu laſſen, die von Herrn Redlich ſanft aber ernſt gerügt wurden. Das machte ihn mißmuthig, und mit jedem Tage fühlte er ſich unbehaglicher und beengter. Da⸗ zu kam, daß er auch dann nicht ausgehen durfte, wenn das Comptoir geſchloſſen war. Er wohnte in Herrn Redlichs Hauſe, und dieſer nahm ihn jederzeit des Abends mit in ſeine Stube hinauf, wo Mobert nachdem ſeine Berufsgeſchäfte abgethan waren, ſich mit dem Studium der franzöſiſchen und engliſchen Sprache beſchäftigen mußte.

Denn, ſagte Herr Redlich,ein tüchtiger Kauf⸗ mann, der ſeine Geſchäfte nicht auf einen kleinen