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deine gute Mutter ſein wird, wenn wir in Zukunft nur gute Nachrichten über dich empfangen. Sage, mein Sohn, willſt du mir verſprechen, fortan brav und ordentlich zu ſein?«
„Ja, theurer, beſter Vater, ja das will ich!« ſagte Robert ſchluchzend, indem er den Vater unge⸗ ſtüm an ſeine Bruſt drückte.„Nie wieder ſollſt du eine Klage über mich vernehmen.“
„Und ich,“ nahm Herr Redlich das Wort,„ich will ihm beiſtehen, daß er auf dem Pfade der Recht⸗ ſchaffenheit nicht ſtrauchelt oder fällt. Wie ein Freund will ich für ihn ſorgen, und ihn jederzeit, ſo weit meine Kräfte reichen, zur Erkenntniß des Wahren und Guten hinlenken. Ich hoffe, daß Robert noch brav werden wird, denn alle ſeine bisherigen Fehler ſind, wie ich gar wohl einſehe, nur aus einem allzu⸗ großen Leichtſinne entſproſſen. Wenn er den Ernſt des Lebens erſt kennen lernt, wird er auch ſelber mit der Zeit ernſter und geſetzter werden.«
Herr Hartmuth drückte herzlich die Hand des wohlmeinenden Freundes, umarmte noch einmal ſeinen Sohn und beſtieg dann wieder ſein Wägelchen, um in die Heimath zurückzukehren. Robert aber wurde von Herrn Redlich in das Comptoir gefͤhrt, wo er in


