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mich in meinen Beſtrebungen zum Guten.„Ohnd ihn würde ich nie die väterliche Liebe eines herrlichen Mannes, meines Wohlthäters und Pflegevaters ge⸗ wonnen haben, nie als ſein Kind in ſein Haus auf⸗ genommen worden ſein. Mein ganzes Lebensglück iſt verknüpft mit dieſem Stlbergroſchen, und dieſen Silbergroſchen, mein Fräulein, reichten Sie mir einſt aus Güte und Barmherzigkeit. Er hat mir herrliche Zinſen getragen, und ich bin deßhalb auf's Tiefſte in Ihrer Schuld!“—
Wenige Worte reichten hin, Fräulein Thereſe die nöthigen Aufſchlüſſe zu geben, und nun weigerte ſie ſich nicht länger, Benjamin's Anerbieten anzunehmen. 8 Noch heute wohnt ſie auf dem Schloſſe, aber
nicht mehr als Fräulein Eggenberg, ſondern als die geliebte Gattin unſeres Benjamin, der nach wie vor 3 ſeinen Silbergroſchen auf der Bruſt trägt, und gern 1 die Geſchichte deſſelben unter Freunden und Bekann⸗ ten erzählt.
Auch ich habe ſie aus ſeinem Munde vernommen, und wenn ſie dir gefallen hat, lieber Leſer, ſo danke 1 dafür nicht mir, ſondern unſerem guten Freunde Bene jamin, dem einſtigen Bettler, jetzt reichen Gutsbeſitzer von Eggenberg, der, in Erinnerung an ſeine frühere Armuth, keinen Durftigen unbeſchenkt von ſeiner Schwelle gehen läßt. Friede und Segen ſei mit ihm, wie mit Dir, freundlicher Leſer, allezeit.— Lebe wohl!« 1


