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Der Silbergroschen : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Ja, ja, nur vorwärts, murmelte Benjamin grim⸗ mig vor ſich hin.Ihr ſollt empfangen werden, wie Ihr es verdient!

Vorſichtig ritt er noch ein Stückchen Wegs im Walde vorwärts, lenkte dann ſein Pferd ſeitwärts durch das Gebüſch, und gelangte bald auf einen ihm wohlbekannten Fußſteg, der wie die Landſtraße, nur auf einem kleinen Umwege, nach der Fabrik führte. Hier gab er ſeinem Pferde die Sporen, und langte wenigſtens zehn Minuten vor der Ankunft des Pöbel⸗ haufens in der Fabrik an.

Hollah, Leute! rief er, als er auf dem Hofe von dem dampfenden Roſſe ſprang;ſchnell her⸗ bei! Schließt Thor und Thür! Der Feind nahet, und wird ſogleich hier ſein..

Mehrere Leute eilten auf ſeinen Ruf herbei, und vollzogen, ohne weiter zu fragen, Benjamins Befehle. Er ſelbſt übergab ſein Pferd der Ob t eines Die ners, und eilte in das Fabrikgebändgt wo er einige wwanzig Arbeiter fand, die ihrem 1 tren geblie⸗

ben, und feſt entſchloſſen waren, ihn und ſeine Habe bisauf das Aeußerſte zu vertheidigen. Herr Haller

5 ſich mitten unter ihnen, und empfing Benjamin mit freudigem Zurufe. 2.

Sie kommen, Herr Haller, Sie kommen, Ihr Leute, eine ganze Räuberbande, wohl hundert Mann ſtark, ſagte Benjamin.Seid Ihr ganz feſt ente ſchloſſen, meine Braven, der plünderungsluſtigen Rotte Widerſtand zu leiſten? 8

Ja, Herr Mittaſch, ja! lautete die kräftige Ant⸗ wort.

Nun denn, ſo ſollen uns die Buben keinen großen

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