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Comptoir ein paar Zeilen nieder, und händigte die⸗ ſelben Benjamin ein.
„So, dies wird Alles in Ordnung bringen,“ ſprach er.„Nun aber ſpute dich.“
Der Knabe ließ ſich dieſe Weiſung nicht zweimal ſagen. Mit flinken Schritten eilte er davon, und kehrte ſchon nach einer halben Stunde wieder zurück.
„Hier iſt der Pfandſchein, Herr Haller,“ ſagte er, „und hier,“ fügte er hinzu, indem er ein paar Hände voll Silbergeld auf den Tiſch legte,„hier iſt, was man mir auf die Uhr gegeben hat. Es ſind fünfund⸗ zwanzig Thaler, Herr.“
„Behalte das Geld,“ entgegnete Herr Haller, in⸗ dem er nur den Pfandſchein nahm und in ſeinen Pult verſchloß, die Silbermünzen aber dem Knaben zuſchob. „Für einige Zeit werdet Ihr nun geſichert ſein, und, wenn ich ſpäter mehr für Euch thun kann, ſoll es mir zu herzlicher Freude gereichen.“
Ueberglücklich ſtrich Benjamin das Geld ein, dankte ſeinem großmüthigen Wohlthäter mit feurigen Wor⸗ ten, und eilte dann ſpornſtreichs davon, um ſeinem Vater die frohe Kunde zu bringen, daß ſie nun auf lange Zeit hinaus keine Sorge mehr zu fürchten brauchten. Herr Haller ſah dem Knaben nach, bis er in einer Seitenſtraße verſchwand, und ſchüttelte ſchmerz⸗ lich ſein ſorgenvolles Haupt.
„Vielleicht habe ich eine Thorheit begangen, indem ich mich von dem mir ſo lange lieb geweſenen Klein⸗ ode getrennt habe,“ murmelte er vor ſich hin.„Aber wie hätte ich ungerührt bleiben können bei den Kla⸗ gen des armen Jungen? Nein, nein, keine Reue! Meine alte ſilberne Uhr wird mir dieſelben Dienſte
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