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ſich in ihren eigenen Schlingen fangen, daß ich noch lange nicht alle und jede Hoffnung aufgeben mögte, wenn auch die Sachen noch ſchlimmer ſtünden. Macht Ihr's auch ſo! Oder meint Ihr, daß ich mit meinen Berechnungen und Vorausſetzungen in's Blaue hinein ſchieße?“
„Nein, nein und tauſend Mal nein?« rief Paul aufgeregt aus.„Die Sache verhält ſich ſo, wie Sie ſagen, Meiſter, denn nur ſo allein klärt ſich das völlige Stillſchweigen über die Dokumente und das ſpurloſe Verſchwinden derſelben auf. Ha, wer jetzt einen Freund, der's ehrlich meinte, drüben im Nachbarſtaate hätte! Aber auch das würde ja nichts helfen! Die Lockung iiſt zu verführeriſch, der Gewinn zu groß! Sie werden den Schurkenlohn bezahlen und dafür die ſchöne Pro⸗ vinz in die Taſche ſtecken. Was kümmert ſie's, daß ſie dabei den ehrlichen Namen meines Vaters an den Pranger ſchlagen!“
„Nicht ſo heftig und voreilig, Freund!“ ſagte Mei⸗ ſter Hellmuth bedächtig.„Ja, die Jugend, die Ju⸗ gend! Immer läuft ihr das Herz mit dem Kopfe da⸗ von, wenn das junge Blut einmal ſchäumt und über⸗ wallt. Laßt uns die Sache ruhig abwarten, Kinder. Zweierlei kann ſich zutragen. Entweder iſt der Staat drüben ſo ehrenhaft, auf die Spitzbüberei gar nicht einzugehen— oder, er geht darauf ein. Tritt das Letztere ein, ſo bleibt uns freilich nur geringe, oder, die Wahrheit zu ſagen, gar keine Hoffnung, indem bei⸗ den Theilen daran liegen muß, die Schelmerei möglichſt geheim zu halten. Im erſteren Falle aber haben wir Alles für uns. Sie, Paul, brauchen dann nur den
benachbarten Fürſten davon zu unterrichten, wie man
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