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warmer Kleidung und Allem ſonſt, was du brauchſt. Jetzt beſinn' dich, Schmulche, ob dir mein Vorſchlag gefällt.“—
Der Knabe dachte ein paar Augenblicke nach; dann ſagte er:„Gefallen? Warum ſoll er mir nicht ge⸗ fallen, da ich, wenn ich ihn annehme, finde Nahrung, Kleidung und Obdach. Aber Rebbe Baruch, ſeien Sie mir's mochel(verzeihen Sie mir), darf ich fragen,
wmarum Sie gerade mich ausſuchen zu dieſem Dienſt?“
„Du darfſt fragen, und ich will dir Antwort geben. Ich habe dich ausgeſucht, weil ich geſehen, daß du haſt ein gutes Herz. Du wareſt arm und hungrig, und du gabeſt dem Goy(Chriſten), der noch ärmer, noch hungriger war, als du, dein letztes Stück Brod. Darum rief ich dich herein zu mir in meinen Laden. Jetzt hab' ich gehört, daß du haſt einen offenen, klugen Kopf, und habe gedenkt bei mir, ich könnt' es verſuchen mit dir. Denn ich will dir ſagen, Schmulche, einen Am⸗ horetz(Dummkopf) kann ich nicht brauchen in meinem Geſchäft. Endlich hab' ich gehört aus deinem eigenen Munde, daß du willſt vorwärts im Leben, und hab' mir gedacht: wer da will vorwärts und ſtrebt darnach, zu werden ein Barjen, der wird's nicht fehlen laſſen am Eifer! So iſt's gekommen, Schmulche, und nun
gib Antwort, ob du bei mir bleiben willſt, oder dih 6
wieder herumtreiben als Schnorrer auf den Straßen „Bleiben will ich, bleiben!“ antwortete Schmuche
gruch, ich bin Ihr Schameß und will immen redlich
für meine Rettung danken) früh und ſpät. Hier iſt
ohne weiteres Bedenken.„Es iſt abgemacht, Rebbe dienen nach beſten Kräften, und Gomel benſchen(Gott
de Hand, Rebb' Baruch! Ich bin der Ihrige.
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