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wie Ihr die Schmiede Eures Glückes. Jeder hat ge⸗ arntet, wie er geſäet, und gewiß werdet Ihr niemals die Lehre vergeſſen, die Euch in dieſem Lande die Er⸗ fahrung gegeben hat, die Lehre: daß ſtiller, ruhiger, uuunverdroſſener Fleiß weiter bringt und glücklicher macht, als gieriges Jagen nach Gold und Schätzen. Wären Cure Freunde geweſen, wie Ihr, Sennor, ſo würden e auch nicht minder glücklich ſein, als Ihr. Der große Geiſt gibt aber zületzt Jedem, was er verdient, denn ſeine Gerechtigkeit iſt ſo groß, wie ſeine Macht!“« Wenige Wochen ſpäter verließ die Familie Anger Peru wieder, und ſchiffte ſich ein nach der Heimath. Glücklich erreichten ſie den deutſchen Boden, den ſie mit inniger Dankbarkeit gegen Gott betraten und küßten. Vater Anger kaufte von ſeinem Gelde ein hübſches kleines Bauerngut ganz nahe bei ſeiner ehemaligen Pachtung, und wurde mit den Seinigen von den alten Freunden und Bekannten herzlich willkommen geheißen. Sein liebſter Wunſch war nun erfuͤllt: Er baut den Boden ſeiner Heimath und weiß, daß ſein Sohn dereinſt ein freier Herr auf dieſem Boden ſein wird, voon welchem kein unbarmherziger Gutsherr ihn vertrei⸗ ben kann. Mehr hat er nie erſehnt, gehofft und von Gott erbeten, und die Befriedigung ſeiner beſcheidenen Wünſche machte ihn glücklich und ſeine Familie. Kei⸗ ker von ihnen ſehnt ſich nach dem Schatze des Inka, henn ſie wiſſen, daß Beſcheidenheit und treuer Fleiß glücklicher machen, als der Durſt nach Reichthum und
Gold.— 22
Druck von C. Hoffmann in Stuttgart.
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