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Mit unſäglicher Freude wurden dieſelben von Vater und Mutter vernommen, und Wonnethränen vergießend, ſanken ſie einander in die Arme. Ihr lange heimlich genährter Wunſch war erfüllt, ſie ſollten die Heimath wiederſehen und ihre letzten Jahre auf dem geſegneten Boden derſelben verleben.
„Aber wer iſt der Käufer, der eine ſolche Summe für unſer Gut zahlt?“ fragte Joſeph endlich ſeinen in⸗ dianiſchen Freund.„Wir müͤſſen ihm Dank ſagen, denn er erweist uns eine große Wohlthat durch den Ankauf.“
„Dank wäre überflüſſig,“ entgegnete Juan Santos ruhig.„Er bezahlt Euch nur den vollen Werth für dieſe Ländereien, die Ihr durch Euren emſigen und unabläſſigen Fleiß zu einer der ſchönſten Hacienda's Peru's erhoben habt. Dieſem Fleiße alſo verdankt Ihr es, wenn Ihr Euch glücklich fühlt, denn dieſe Barren ſind die Frucht deſſelben. Nehmt Euer Silber, kehrt in Eure Heimath zurück, und lebet dort froh und zu⸗ frieden!«
Joſeph vermuthete wohl, daß Juan Santos aus Liebe zu ihm ſelber die Pflanzung angekauft hatte, aber Juan ſtellte es in Abrede, und die Familie Anger er⸗ fuhr nie etwas Sicheres darüber, ſo wenig, wie über das Ende ihrer vormaligen Nachbarn, die mit ihnen aus Europa herübergekommen waren. Juan Santos verweigerte jede Erklärung.
„Laßt es Euch nicht kümmern, Sennor Joſe, woher das Silber gekommen iſt,“ ſagte er.„Es möge Euch genügen, zu wiſſen, daß Ihr es Euren kigenen Anſtren⸗ gungen allein verdankt. Von Euren Freunden laßt mich ſchweigen, ſie waren ihres Schickſales Schmiede,
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Der Schatz des Inka.


