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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſchäftigt war. Sie hatten Flinten über den Schultern und trugen außerdem ihre gewöhnliche Ausrüſtung, mit Hammer und Spitzhacke, als ob ſie zugleich ihr Glück auf der Jagd und im Suchen von Erz erproben woll⸗ ten. Vater Anger ſchüttelte den Kopf, als er ſie kom⸗ men ſah.

Habt Ihr immer noch nicht Eure thörichten Hoff⸗ nungen aufgegeben, Nachbar? ſagte er zum Schul⸗ meiſter.Ich ſollte meinen, Ihr müßtet doch endlich einmal den Muth ſinken laſſen, nachdem Ihr ſchon ſo viele Monate hindurch den Boden und die Felſen ver⸗ geblich nach Silber durchwühlt habt. Wann, wann werdet Ihr einmal vernünftig werden, und das Rechte ergreifen, um zu Wohlſtand und innerer Zufriedenheit zu gelangen? Seht Euch doch nur um, thut doch nur Eure Augen auf! Habt Ihr denn nicht an uns ein Beiſpiel vor Augen, daß ſtiller Fleiß und Beharrlichkeit endlich dem ſchönſten Ziele zuführen? Nachbar, ich bitte Euch, legt Spitzhacke und Flinte auf die Seite, greift nach dem Spaten, und ich, der alte Anger, aus deſſen Munde wiſſentlich noch nie ein unwahres Wort ge⸗ kommen iſt, ich ſtehe Euch dafür, daß Eure Pflanzung nach Jahr und Tag in demſelben Stande ſein ſoll, wie meine eigene, denn wir Alle, wie wir hier ſind, werden Euch freundnachbarlich ſtets huͤlfreiche Haͤnd leiſten. Geht in Euch, Nachbar, denkt an die alte Heimath und an den Abend Eures Lebens, den Ihr einmal dort in Frieden verbringen könnt, wenn Ihr nur einige Anſtrengung und Stetigkeit nicht ſcheuet, und daß wir bis dahin möglichſt glücklich und zufrieden auf dieſem Boden leben! 1

Er reichte ihm bei dieſen Worten treuherzig die 4 n⅓