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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Seeſagt, gethan. Der Pächter begab ſich nach dem Schulhauſe, eröffnete dem Schulmeiſter, wie es um ihn ſtehe, und ſprach ſeine Bereitwilligkeit aus, ſich ihm zum Auswandern nach Amerika anzuſchließen. Der Schulmeiſter konnte ſein Vergnügen darüber nicht ver⸗ bergen, und rieb ſich unter zufriedenem Lächeln die Hände.

Ihr kommt gerade zur rechten Stunde, Nachbar Anger, ſagte er.Seht, eben habe ich da ein Buch über Peru in Süd⸗Amerika geleſen, und das hat mir die größte Luſt eingeflößt, meine kunftige Heimath dort am Fuße der Andes aufzuſchlagen. Das Land iſt fruchtbar, koſtet ſo viel wie nichts, und das Klima wird als lieblich und geſund geſchildert. Für des Leibes Nahrung und Nothdurft iſt dort leicht geſorgt, und wem das Glück hold iſt, den läßt es wohl gar eine Silber⸗Mine finden, die ihn binnen wenigen Jahren zum reichen Manne macht. Fälle der Art ſind ſchon häufig vorgekommen, und mancher Bettler iſt als Millionär von dort heimgekehrt. Nehmt das Buch mit und leſet es, Nachbar Anger. Wenn Ihr Euch mit ſeinem Inhalte vertraut gemacht habt, wollen wie das Weitere uͤberlegen. Mein Entſchluß ſteht übrigens feſt, ich gehe nach Peru! Denkt nur, wenn wir dort eine Silber-Mine entdeckten, Nachbar! Welch' ein Gluͤck!«

»Mich verlangt nicht nach Schätzen, wenn ich nur mein ehrliches Auskommen durch Fleiß und Thätigkeit finde, entgegnete der Pächter.Dies, und eine glück⸗ liche Ausſicht auf die Zukunft meines Sohnes iſt Alles, was ich von Gott erbitte. »Nun, Eure Wünſche ſind beſcheiden, ſehr beſcheiden,