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freien Beſitzer auf eigenem Grund und Boden ſehen
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Burſche, unſer Junge, und er wird einmal einen rich⸗ tigen Landwirth abgeben. Sieh' nur, wie er ſchon die Gäule zu lenken weiß, und iſt doch kaum erſt in ſein ſechszehntes Jahr getreten! Schau', wie ſcharf er um die Ecke biegt— haarſcharf— das macht kein Knecht im ganzen Hofe beſſer, Mutter, und du mußt doch deine Freude an dem Joſeph haben.“
„Ja, das hab' ich, das hab' ich,“ ſagte Frau Anger aus vollem Herzen, und über ihr eben noch etwas ſchwermüthiges Geſicht flog es wie ein leuchtender Sonnenſtrahl;—„meine ganze Freude und mein Stolz iſt der Joſeph, und jede Mutter würde ſich eines ſolchen Sohnes freuen. Hat er uns wohl ſchon jemals Ver⸗ druß gemacht, der gute Junge? Immer fleißig, immer thätig und umſichtig für ſeine Jahre. Sogar der Herr Schulmeiſter mußte ihn loben, obgleich es ihm gar nicht recht war, daß unſer Joſeph ſeinen Franz ſo in Schatten ſtellte. Und nun jetzt vollends, ſeit er aus der Schule und in der Wirthſchaft thätig iſt,— man muß ſich ordentlich darüber verwundern, wie geſchickt und brav er ſich bei Allem benimmt und anſtellt.“ 4
„Ja, ja, Lisbeth, er hat die rechte Art und das rechte Geſchick zum Landwirth,« ſtimmte der Vater bei, und nickte zufrieden mit dem Kopfe.»Darum eben
eegt mir's ja ſo am Herzen, daß ich ihn einmal als
möchte...
„Das könnt Ihr ja leicht genug haben, ſagte jetzt eine fremde Stimme, welche die l des Pächters gehört hatte.„Ihr braucht 1 es ſo viele Tauſende machen, dort hin zu g der Boden nicht theuer iſt, und man ſo


