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Hoch im Norden : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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halten? War es nicht wirkich eine Pflicht, wa he d

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bereit wäre, mein Beſtes für Griffin zu thun! Ja, Madame, Sie kaufen ein Schiff, und ich werde es aus⸗ rüſten und das Kommando übernehmen. Sobald der Frühling in's Land kommt, gehen wir an's Werk, und ich will nicht ruhen, bis ich das ganze Polar⸗Meer durchforſcht und meinen alten Freund aufgeſtört habe. Es iſt nur eine Pflicht der Dankbarkeit, die ich erfülle, denn wenn Griffin mir nicht hätte aus der Noth helfen wollen, wäre er vielleicht gar nicht auf den Einfall gekommen, gerade auf den Walfiſchfang auszufahren. Abgemacht, Madame! Nächſtes Frühjahr ſuche ich Griffin auf, und Gott wird geben, daß ich ihn finde!« »Und ich begleite Sie natürlich, Kapitän Becker!« ſagte Robert lebhaft und voller Feuer. Seine Augen glänzten und ſeine Wangen glühten von den edlen Em⸗ pfindungen, welche ſein Herz ſchwellten.Oh, dieſes Gluck, dieſe Seligkeit, den Vater zu finden, und ihn vielleicht aus tödtlicher Gefahr, aus Noth und Elend zu befreien! Du wirſt mich nicht hindern, mich nicht zurückhalten wollen, Mutter! Wenn Einer die Pflicht hat, den Vater zu ſuchen, ſo bin Ich es, ſein Sohn!« Miſtreß Griffin ſaß ſtill und kämpfte einen ſchweren Kampf mit ſich ſelber. Gewiß war ſie mit Freuden bereit, die größten Opfer zu bringen, um ihrem Gemahl zu Hülfe zu kommen; aber ſollte ſie auch den Sohn allen jenen ſchrecklichen Gefahren preisgeben, denen der Vater vielleicht ſchon unterlegen war? »Nein! Nein! Nein! rief ihr Mutterherz. Aber auf der anderen Seite, durfte ſie ihn zurück⸗

Robert zu erfüllen forderte? Er war jetzt kein mehr, ſondern ein kräftiger Jüngling voll Muth,

Feuer