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der Nacht ſchreckten ſie häufig wilde Träume von wuͤ⸗ thenden Stuͤrmen und zerſchmetternden Eisbergen aus dem Schlummer auf, und bei Tage konnte ſie oft ihrer Unruhe nicht Meiſter werden, bis ſie zuletzt endlich doch Alles wieder in Gottes Hände legen mußte. Robert indeſſen zeigte ſich ſtets ſorglos und wohlge⸗ muth. Er vergaß den Vater keineswegs, ſondern ſeine Gedanken waren, ganz im Gegentheil, faſt immerwäh⸗ rend mit ihm beſchäftigt; aber er gedachte Seiner nicht, wie die Mutter, in Sorgen und Angſt. Er las viel und mit beſonderer Spannung und Aufmerkſamkeit ſolche Bücher, deren Inhalt ihn mit den hohen nordiſchen Gegenden, ihren Eigenthümlichkeiten und Gefahren, ver⸗ traut zu machen geeignet war, und dabei ſchwebte ihm immer das Bild ſeines Vaters vor, wie er mit ent⸗ ſchloſſenem, kühnem Muthe und mit bewährter Seemanns⸗ Geſchicklichkeit alle Hinderniſſe zu überwinden, alle Ge⸗ fahren zu beſiegen oder zu vermeiden wußte. Oefters beſuchte er den Kapitän Becker, einen erfahrenen Wal⸗ fiſchjäger, wie er vom Vater gehört hatte, und ließ ſich von ihm erzählen, was nicht in ſeinen Büchern ſtand. Kapitän Becker, welcher ſeinem Freunde Griffin für deſſen kameradſchaftliches Benehmen ſehr dankbar war, plauderte gern mit dem Sohne deſſelben. Roberts munteres, offenes und aufgewecktes Benehmen gefiel ihm, es zerſtreute ihn während ſeines mehrwöͤchentlichen Krankenlagers, und gern theilte er ihm die vielfachen Erfahrungen und Erlebniſſe ſeiner früher unternommenen Polarfahrten mit. Auch als er wieder geſund war, liebte er es, den jungen wißbegierigen Burſchen um ſich zu haben, ließ ſich von ihm auf ſeinen Spaziergängen begleiten, beſuchte mit ihm den Hafen, beſtieg mit ihm


