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Die Augen des Präſidenten wurden feucht, als er dieß rührende Schauſpiel betrachtete.„Komm,“« ſagte er zu Pierre, der ſprachlos neben ihm ſtand, und wie er, das Glück der Mutter und des Sohnes in ſeiner Seele fühlte,„komm, wir haben hier weiter nichts zu thun, und die beiden da werden auch lieber allein ihre Gefühle austauſchen wollen. Komm, komm, wir wollen aus dieſem Himmel der Gerechten
in die Hölle der Sünder hinab ſteigen, deren Herzen Gnicht ſo freudig ſchlagen werden, wie die Herzen
von dieſen hier!«
Der Präſident begab ſich in die Gerichtsſtube zu⸗ rück, und befahl, daß ohne Zögern der Graf Dar⸗ ville vorgeführt werde. Er kam und wurde blaß, wie der Kalk an der Wand, als er den Zigeuner, den Zeugen ſeiner Schändlichkeiten, erblickte, welcher ihn mit dem frohlockenden Auge der befriedigten Rache durchbohrte. Der Präſident begann ſogleich das Verhör, und der Verbrecher verwickelte ſich bei ſeiner Verwirrung in ſo viele Widerſprüche, daß er endlich ſeine abſcheulichen Thaten ohne Rückhalt ein⸗ geſtehen mußte. Hierauf wurden er ſowohl wie ſein Todfeind, der Zigeuner, gefangen abgeführt, um in den nächſten Tagen ihr Urtheil aus den Händen des Königs zu empfangen.


