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Captal / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Mit flüchtigen Schritten eilte er davon, und war bald in dem Schatten eines nahen Gehölzes ver⸗ ſchwunden, das ihn hinter ſeinen grünen Zweigen verbarg.

Während die erzählten Begebenheiten ſich im Palaſte des Grafen Darville zutrugen, ſaßen Captal und Pierre daheim in ihrem Kämmerlein, und plau⸗ derten von den Hoffnungen, die immer glänzender und lichter ſich vor Captals Augen ausbreiteten.

Wenn ich meine Mutter wiederfinde, Pierre,«

ſagte er,ſo darfſt du dich nie wieder von mir trennen, ſondern mußt mein glänzendes Loos mit mir theilen, wie du deine Armuth und Niedrigkeit mit mir getheilt haſt. Wir werden treue Freunde ſein. Gewiß, erwiederte Pierre,wenigſtens was mich angeht. Veränderte Verhältniſſe verändern aber manchmal auch den Menſchen, und wer weiß, ob du dich noch um mich, um Pierre, den armen Zigeuner kümmern wirſt, wenn du ein reicher Graf gewor⸗ den biſt, und anſtatt in einer Kellerwohnung, in den glänzenden Zimmern eines prächtigen Palaſtes wohnſt.

Pierre,« rief Captal heftig aus,Pierre, wie magſt du nur ſo ſprechen! Wirklich, du kräͤnkſt