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Feind zu ergreifen, mit den grimmig funkelnden Au⸗ gen, mit den bleichen, zornbebenden Lippen, über die wilde Flüche und entſetzliche Verwünſchungen glitten, er würde geſchaudert und mit Grauen ſein Auge von dem ſcheußlichen Anblicke abgewendet haben.
Aber auch dieſer Wuthanfall dauerte nicht lange. Rollet erinnerte ſich, daß er ein ſtarkes Meſſer in ſeiner Taſche habe, und zog es heraus, um ſich mit dieſem einen Ausgang aus dem Gewölbe zu bahnen. Mit zitternden Händen tappte er an der Wand her⸗ um, in welcher das Fenſter befindlich war, und ſuchte nach den Fugen zwiſchen den Steinen. Hier kratzte er mit dem Meſſer und ſeinen Nägeln den Kalk heraus, der von der Feuchtigkeit durchweicht, ihm keinen großen Widerſtand darbot. Selbſt ein⸗ zelne Stückchen von den Steinen brach er mit ver⸗ zweifelter Anſtrengung los, und machte auf ſolche Weiſe mehrere Löcher, vermittelſt deren er, mit Hand und Fuß ſich anklammernd, die Mauer erklimmen konnte. Weiter aber ging die Arbeit freilich ſchwe⸗ rer von Statten, da er nur eine Hand dazu ge⸗ brauchen konnte, indem er ſich mit der andern feſt halten mußte. Aber ſein Rachedurſt und die fürch⸗ terliche Angſt vor dem Hungertode, den er vor Augen


